Aktuelles/Termine

08.07.2020 Medien: WDR Markt: Desinfektionsmittel – wie schädlich sind sie tatsächlich?

Der Vorsitzende des Hamburger Umweltinstituts, Prof. Michael Braungart, stand in dem WDR-Verbrauchermagazin Markt zum Thema Desinfektionsmittel Rede und Antwort.

Inhaltsangabe des WDR: Im Büro, in Geschäften oder in der Handtasche: Desinfektionsmittel sind unsere neuen täglichen Begleiter. Seit Beginn der Corona-Krise nutzen wir die virenkillenden Gels geradezu inflationär. Vielfach unnötig, weil eine gründliche Seifenreinigung ausreicht. Schlimmer noch: Manche Inhaltstoffe der Desinfektionsmittel können bei übermäßiger Anwendung die Atemwege schädigen oder sogar Krebs erregen. Markt geht der Sache auf den Grund.

Der ganze Videobeitrag ist hier in der Mediathek des WDR verfügbar.

 

 

09.03.2020, 19.30Uhr: Vortrag & Diskussion: „Ich zuerst!“ von Heike Leitschuh im Museum der Zukunft in Lüneburg

09.03.2020, 19.30Uhr, Museum der Zukunft, Papenstraße 15, 21335 Lüneburg

FREIER EINTRITT!

Heike Leitschuh wird am 09. März 2020 einen Vortrag (mit anschließender Diskussion) zu Ihrem Buch „Ich zuerst. Eine Gesellschaft auf dem Ego-Trip“ im Museum der Zukunft in Lüneburg halten. Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr.

Die Ichlinge kommen – Bedroht das ständige Konkurrenzdenken unsere Gesellschaft?

Neoliberales Gedankengut schadet unserer Gesellschaft und lässt die Solidarität und den Respekt der Menschen untereinander schwinden. Immer mehr Menschen denken nur noch an sich, an die Karriere und die eigenen Bedürfnisse und behandeln ihre Mitmenschen deshalb mitunter wie den letzten Dreck. In der Politik und den Medien wird das Problem vernachlässigt und in seiner ganzen Tragweite bislang überhaupt nicht erkannt. Höchste Zeit also, umzudenken und gegenzusteuern, sowohl mit einer anderen Politik, als auch bei jedem Einzelnen von uns. Denn keiner will in einem Land leben, in dem jeder nur noch sich selbst der Nächste ist und nur noch das zählt, was sich rechnet.

Das Hamburger Umweltinstitut und das Museum der Zukunft freuen sich auf einen anregenden Vortrag mit anschließender Diskussion und lädt Sie und euch herzlich dazu ein, daran teilzunehmen.

Weitere Infos gibt es hier.

 

 

14.01.2020, 19:30 Uhr: Vortrag und Diskussion im Museum der Zukunft: „Rettet den Boden!“ von Florian Schwinn

Florian Schwinn wird am 14. Januar 2020 einen Vortrag über sein Buch „Rettet den Boden! Warum wir um das Leben unter unseren Füßen kämpfen müssen“ im Museum der Zukunft in Lüneburg halten. Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit einer offenen Diskussion.

Der Eintritt ist frei!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und eine daran anschließende lebendige Debatte!

Dienstag,14.01.2020, 19:30 Uhr: Museum der Zukunft, Papenstraße 15, 21335 Lüneburg

Weitere Infos finden Sie hier.

 

 

18. - 19.09. 2019: Cradle to Cradle-Forschungstreffen, Leuphana Universität Lüneburg

An der Leuphana Universität Lüneburg findet am 18. und 19. September 2019 ein Forschungstreffen zum Thema Cradle to Cradle statt.

Cradle to Cradle steht für intelligentes Produktdesign mit Fokus auf biologische und technische Materialkreisläufe, so dass die anthropogen verursachte Abfälle nicht als Problem, sondern als Ressourcenquelle für zukünftige Produkte gesehen werden können. Cradle to Cradle repräsentiert den Anwendungsstandart für kreislauffähige, zukunftsfähige und innovative Geschäftsmodelle. Die Veranstaltung zielt darauf ab, das Konzept aus wissenschaftlicher Perspektive weiterzuentwickeln. Es wird allen Studierenden eine Plattform geboten, die wertvolle Erfahrungen mit Cradle to Cradle in der Projektarbeit, Forschung oder privat gesammelt haben.

Gemeinsam mit Akteuren der Wirtschaft, repräsentiert durch interessierte Unternehmen, soll der aktuelle Forschungs- und Entwicklungsbedarf für Cradle to Cradle identifiziert werden. Das Event ist offen für Alle und soll durch den Input aller Beteiligten, die relevanten Forschungsfelder und -fragen für zukünftige Forschungsprojekte hervorheben.

Auftakt am 18. September 2019 von 18 - 20 Uhr, Universitätsallee 1, 21335 Lüneburg, Hörsaal 4
19. September 2019 , C2C Slam  von 9 - 18 Uhr, Universitätsallee 1, 21335 Lüneburg, Hörsaal 4

Bei Interesse, Fragen oder einer formlosen Anmeldung wenden Sie sich bitte bis zum 10. September 2019 an Professsor Michael Braungart (michael.braungart@leuphana.de oder braungart@braungart.com).

 

 

Information zu Feinstaub

02.08.2018

"Meiner Tochter arbeitet in der Umgebung eines Laserdruckers und weist gesundheitlichen Beschwerden wie Husten, Müdigkeit und Schmerzen auf. Haben diese Symptome mit Laserdruckern zu tun?" Beantwortung der Frage eines besorgten Bürgers

 

In meiner Arbeit als wissenschaftlicher Leiter des Hamburger Umweltinstitutes e.V. und als Professor an der Leuphana Universität in Lüneburg treffe ich oft mit Menschen zusammen, die solche Krankheitssymptome aufweisen. Das beschriebene Krankheitsbild deutet auf schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen hin, die von fachärztlicher Seite medizinisch behandelt werden müssen. Unstrittig werden allerdings bei jeder Druckseite bei einem Laserdrucker mehrere Milliarden feinster Metallteilchen freigesetzt, die wie kleine Harpunen die Zellen im menschlichen Körper zerschneiden, zu Entzündungen führen und die neben Aluminium auch noch eine Vielzahl giftiger Schwermetalle wie z.B. Chrom, Quecksilber und Cobalt enthalten. Dazu kommen auch noch krebserregende organische Chemikalien.

 

In einem Beitrag für das ARD Magazin Plusminus[1] am 18.10.2017 habe ich zu den verheerenden Auswirkungen von Laserdruckern ausführlich Stellung genommen. Zum Glück gibt es eine gemeinnützige Stiftung „nano control“, die Betroffenen Rat gibt und Beistand leistet[2]. Ihre Tochter sollte unverzüglich darauf hinwirken, dass der Laserdrucker durch einen Tintenstrahldrucker ersetzt wird, solche Drucker geben keine relevanten Schadstoffe in die Atemluft ab und sind sogar noch energiesparender.

 

Bei einer Vielzahl von Betroffenen mit ähnlichen Beschwerden ist, mit der Entfernung des Laserdruckers aus der Umgebung der Opfer in kurzer Zeit eine spürbare Verbesserung ihres Gesundheitszustands eingetreten. Es handelt sich um eine leider vermeidbare Gesundheitsgefährdung.

 

Allerdings haben die zuständigen Behörden und Politiker über viele Jahre die Gefahren durch die Laserdrucker unterschätzt und verharmlost. Vor diesem Hintergrund und obwohl die wissenschaftlichen Fakten erdrückend sind, können Sie ein Verbot dieser gefährlichen Schadstoffquellen nicht durchsetzen. Sie mussten sonst Jahrzehnte langes Versagen eingestehen, obwohl bereits nach dem Besorgnisprinzip längst dringend Handeln geboten ist.

 

Unabhängig von der weiteren medizinischen Abklärung sollte der Laserdrucker als gefährliche Schadstoffquelle unverzüglich aus der Umgebung ihrer Tochter entfernt werden.    

 

Hamburg, August 2018

 

Prof. Dr. Michael Braungart

 

 

 

Information zu Feinstaub

21.10.2017

Beitrag in ARD Sendung Plusminus: "Warum Dreckschleudern den Blauen Engel bekommen"  

Du sitzt im Büro oder deinem Zuhause direkt neben einem Laserdrucker?
Dann solltest du dir den TV-Beitrag „Giftige Drucker: Warum Dreckschleudern den Blauen Engel bekommen” aus der ARD-Sendung Plusminus anschauen - http://www.daserste.de/…/blauer-engel-giftige-drucker-100.h…

Information zu Feinstaub

21.11.2016

Stiftung nano-Control und HUI auf der Biennale Architettura 2016 in Venedig 

"Feinstaubbelastung ist Körperverletzung und betrifft jeden. In Deutschland sterben im Durchschnitt 20mal mehr Menschen durch Feinstaub als durch Verkehrsunfälle" [Quelle: Prof. Braungart, Umweltinstitut Hamburg]
Ein Film von Paula Parusel - https://www.youtube.com/watch?v=3vD0TK4cPk0 

Information zu Feinstaub

17.08.2016

Feinstaub - Asthma ist die häufigste chronische Kinderkrankheit und die größte Gesundheitsgefahr, der wir ausgeliefert sind.

Während wir uns durch Verzicht auf Rauchen oder Alkohol aktiv entscheiden können, können wir uns gegen das Einatmen von Feinstaub nicht wehren. Die Stiftung nano-Control & das Hamburger Umweltinstitut auf der Biennale 2016 in Venedig: Am 20. und 21. August 2016 lädt das Hamburger Umweltinstitut die Stiftung nano-Control zur Ausstellung „Celebrating our Human Footprint“ auf der Biennale 2016 in Venedig ein. Es sind u.a. zum Thema „Luftqualität im Innenraum“  verschiedene Aktionen und Diskussionen geplant. 

Prof. Dr. Michael Braungart, Vorsitzender des Hamburger Umweltinstituts: „Feinstaubbelastung ist Körperverletzung und betrifft jeden. In Deutschland sterben im Durchschnitt 20mal mehr Menschen durch Feinstaub als durch Verkehrsunfälle“.

Weitere Informationen: http://www.beneficialfootprint.net/  und http://www.beneficialfootprint.net/footprint-for-indoor-air-quality/  

Stimmen von der Biennale - Film von Beatrice Sonhüter: http://www.beneficialfootprint.net/june-voices-from-the-biennale-architettura-2016-iii/

Zulassung von Glyphosat stoppen

19.05.2016

Das Hamburger Umweltinstitut fordert keine erneute Zulassung für das Totalherbizid
Die Zulassung von Glyphosat-Präparaten soll von der EU in 2016 geprüft werden. Ein Verbot ist umso dringlicher, da das Herbizid heute das meist eingesetzte Spritzmittel der Welt ist und Menschen und Tiere ihm nicht ausweichen können. Auch verschiedene Umweltverbände, renommierte Wissenschaftsinstitute, und verschiedene Parteien verlangten, die Zulassung des als hoch problematisch eingestuften Ackergiftes vorerst auszusetzen!
Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IACR), das entscheidende Programm für Krebsforschung der WHO stufte das Herbizid-Produkt in die zweithöchste ihrer fünf Kategorien für Krebsrisiken ein. Es gibt demnach „begrenzte Nachweise an Menschen“ und „ausreichende Nachweise an Tieren“ für ein krebserzeugendes Potenzial. Zudem berichten verschiedene Studien über eine fruchtbarkeitsschädigende Wirkung an Wirbeltieren.
Eine Alternative bietet auf landwirtschaftlich genutzten Flächen die integrierte Anbauweise (Schadschwellenprinzip) und vor allem der kontrolliert biologische Anbau (kbA), bei dem durch eine intelligente und bodenverbessernde Anbauweise das problematische Herbizid erst gar nicht zum Einsatz kommt. Die großzügige Verwendung von Glyphosat- und glyphosathaltigen Mitteln auf öffentlichen Grünflächen und in Kleingärten soll aus unserer Sicht sofort verboten werden.
Für weitere Informationen bitte in unserer Geschäftsstelle melden.

Nützliche Links:  
Studie PAN "Roundup & Co - Unterschätzte Gefahren": http://www.pan-germany.org/deu/projekte/biodiversitaet/landwirtschaft_und_pestizide.html
Umweltorganisationen zeigen Monsanto, das Bundesinstitut für Risokobewertung (BfR) und die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) an: http://www.pan-germany.org/deu/~news-1388.html

Information zu Plastikmüll

05.11.13

TV Hinweis auf Bayerisches Fernsehen - Alles Plastik, alles gut...eine Dokumentation von Frau Beatrice Sonhüter
http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/gesundheit/gesundheit-plastikmuell-umweltverschmutzung-100.html

Information zu Kinderspielzeug

18.12.12

TV Hinweis auf ARTE - ein Themenabend: Gift in Kinderspielzeug
http://www.arte.tv/de/gift-im-spielzeug/7089264.html

25.8.09

HUI-Spielzeuguntersuchung:
Pressemeldung vom "Fluffy Ball".

Aktuelle Information zu Toner- und Feinstaub

Interessant in diesem Zusammenhang:
Ausgasungsuntersuchungen von Alltagsprodukten


Weg vom Öl - mehr Umweltbelastung?

2008

Biodiesel, Pflanzenöle, tierische Proteinmehle, Holzkraftwerke, Müllverbrennung, Ersatzbrennstoffe: Sackgasse für echte Kreislaufwirtschaft. Das Koordinationstreffen für Bürgerinitiativen und NGOs fand am im Jahr 2008 im Hause der Patriotischen Gesellschaft, Hamburg, statt.
Informationen zur Veranstaltung