Information zu Feinstaub

Information zu Feinstaub

02.08.2018

"Meiner Tochter arbeitet in der Umgebung eines Laserdruckers und weist gesundheitlichen Beschwerden wie Husten, Müdigkeit und Schmerzen auf. Haben diese Symptome mit Laserdruckern zu tun?" Beantwortung der Frage eines besorgten Bürgers

In meiner Arbeit als wissenschaftlicher Leiter des Hamburger Umweltinstitutes e.V. und als Professor an der Leuphana Universität in Lüneburg treffe ich oft mit Menschen zusammen, die solche Krankheitssymptome aufweisen. Das beschriebene Krankheitsbild deutet auf schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen hin, die von fachärztlicher Seite medizinisch behandelt werden müssen. Unstrittig werden allerdings bei jeder Druckseite bei einem Laserdrucker mehrere Milliarden feinster Metallteilchen freigesetzt, die wie kleine Harpunen die Zellen im menschlichen Körper zerschneiden, zu Entzündungen führen und die neben Aluminium auch noch eine Vielzahl giftiger Schwermetalle wie z.B. Chrom, Quecksilber und Cobalt enthalten. Dazu kommen auch noch krebserregende organische Chemikalien.

In einem Beitrag für das ARD Magazin Plusminus[1] am 18.10.2017 habe ich zu den verheerenden Auswirkungen von Laserdruckern ausführlich Stellung genommen. Zum Glück gibt es eine gemeinnützige Stiftung „nano control“, die Betroffenen Rat gibt und Beistand leistet[2]. Ihre Tochter sollte unverzüglich darauf hinwirken, dass der Laserdrucker durch einen Tintenstrahldrucker ersetzt wird, solche Drucker geben keine relevanten Schadstoffe in die Atemluft ab und sind sogar noch energiesparender.

Bei einer Vielzahl von Betroffenen mit ähnlichen Beschwerden ist, mit der Entfernung des Laserdruckers aus der Umgebung der Opfer in kurzer Zeit eine spürbare Verbesserung ihres Gesundheitszustands eingetreten. Es handelt sich um eine leider vermeidbare Gesundheitsgefährdung.

Allerdings haben die zuständigen Behörden und Politiker über viele Jahre die Gefahren durch die Laserdrucker unterschätzt und verharmlost. Vor diesem Hintergrund und obwohl die wissenschaftlichen Fakten erdrückend sind, können Sie ein Verbot dieser gefährlichen Schadstoffquellen nicht durchsetzen. Sie mussten sonst Jahrzehnte langes Versagen eingestehen, obwohl bereits nach dem Besorgnisprinzip längst dringend Handeln geboten ist.

Unabhängig von der weiteren medizinischen Abklärung sollte der Laserdrucker als gefährliche Schadstoffquelle unverzüglich aus der Umgebung ihrer Tochter entfernt werden.    

Hamburg, August 2018

Prof. Dr. Michael Braungart

 

 

Information zu Feinstaub

21.10.2017

Beitrag in ARD Sendung Plusminus: "Warum Dreckschleudern den Blauen Engel bekommen"  

Du sitzt im Büro oder deinem Zuhause direkt neben einem Laserdrucker?
Dann solltest du dir den TV-Beitrag „Giftige Drucker: Warum Dreckschleudern den Blauen Engel bekommen” aus der ARD-Sendung Plusminus anschauen - http://www.daserste.de/…/blauer-engel-giftige-drucker-100.h…

Information zu Feinstaub

21.11.2016

Stiftung nano-Control und HUI auf der Biennale Architettura 2016 in Venedig 

"Feinstaubbelastung ist Körperverletzung und betrifft jeden. In Deutschland sterben im Durchschnitt 20mal mehr Menschen durch Feinstaub als durch Verkehrsunfälle" [Quelle: Prof. Braungart, Umweltinstitut Hamburg]
Ein Film von Paula Parusel - https://www.youtube.com/watch?v=3vD0TK4cPk0 

Information zu Feinstaub

17.08.2016

Feinstaub - Asthma ist die häufigste chronische Kinderkrankheit und die größte Gesundheitsgefahr, der wir ausgeliefert sind.

Während wir uns durch Verzicht auf Rauchen oder Alkohol aktiv entscheiden können, können wir uns gegen das Einatmen von Feinstaub nicht wehren. Die Stiftung nano-Control & das Hamburger Umweltinstitut auf der Biennale 2016 in Venedig: Am 20. und 21. August 2016 lädt das Hamburger Umweltinstitut die Stiftung nano-Control zur Ausstellung „Celebrating our Human Footprint“ auf der Biennale 2016 in Venedig ein. Es sind u.a. zum Thema „Luftqualität im Innenraum“  verschiedene Aktionen und Diskussionen geplant. 

Prof. Dr. Michael Braungart, Vorsitzender des Hamburger Umweltinstituts: „Feinstaubbelastung ist Körperverletzung und betrifft jeden. In Deutschland sterben im Durchschnitt 20mal mehr Menschen durch Feinstaub als durch Verkehrsunfälle“.

Weitere Informationen: http://www.beneficialfootprint.net/  und http://www.beneficialfootprint.net/footprint-for-indoor-air-quality/  

Stimmen von der Biennale - Film von Beatrice Sonhüter: http://www.beneficialfootprint.net/june-voices-from-the-biennale-architettura-2016-iii/

Zulassung von Glyphosat stoppen

19.05.2016

Das Hamburger Umweltinstitut fordert keine erneute Zulassung für das Totalherbizid
Die Zulassung von Glyphosat-Präparaten soll von der EU in 2016 geprüft werden. Ein Verbot ist umso dringlicher, da das Herbizid heute das meist eingesetzte Spritzmittel der Welt ist und Menschen und Tiere ihm nicht ausweichen können. Auch verschiedene Umweltverbände, renommierte Wissenschaftsinstitute, und verschiedene Parteien verlangten, die Zulassung des als hoch problematisch eingestuften Ackergiftes vorerst auszusetzen!
Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IACR), das entscheidende Programm für Krebsforschung der WHO stufte das Herbizid-Produkt in die zweithöchste ihrer fünf Kategorien für Krebsrisiken ein. Es gibt demnach „begrenzte Nachweise an Menschen“ und „ausreichende Nachweise an Tieren“ für ein krebserzeugendes Potenzial. Zudem berichten verschiedene Studien über eine fruchtbarkeitsschädigende Wirkung an Wirbeltieren.
Eine Alternative bietet auf landwirtschaftlich genutzten Flächen die integrierte Anbauweise (Schadschwellenprinzip) und vor allem der kontrolliert biologische Anbau (kbA), bei dem durch eine intelligente und bodenverbessernde Anbauweise das problematische Herbizid erst gar nicht zum Einsatz kommt. Die großzügige Verwendung von Glyphosat- und glyphosathaltigen Mitteln auf öffentlichen Grünflächen und in Kleingärten soll aus unserer Sicht sofort verboten werden.
Für weitere Informationen bitte in unserer Geschäftsstelle melden.

Nützliche Links:  
Studie PAN "Roundup & Co - Unterschätzte Gefahren": http://www.pan-germany.org/deu/projekte/biodiversitaet/landwirtschaft_und_pestizide.html
Umweltorganisationen zeigen Monsanto, das Bundesinstitut für Risokobewertung (BfR) und die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) an: http://www.pan-germany.org/deu/~news-1388.html

Information zu Plastikmüll

05.11.13

TV Hinweis auf Bayerisches Fernsehen - Alles Plastik, alles gut...eine Dokumentation von Frau Beatrice Sonhüter
http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/gesundheit/gesundheit-plastikmuell-umweltverschmutzung-100.html

Information zu Kinderspielzeug

18.12.12

TV Hinweis auf ARTE - ein Themenabend: Gift in Kinderspielzeug
http://www.arte.tv/de/gift-im-spielzeug/7089264.html

25.8.09

HUI-Spielzeuguntersuchung:
Pressemeldung vom "Fluffy Ball".

Aktuelle Information zu Toner- und Feinstaub

Interessant in diesem Zusammenhang:
Ausgasungsuntersuchungen von Alltagsprodukten


Weg vom Öl - mehr Umweltbelastung?

2008

Biodiesel, Pflanzenöle, tierische Proteinmehle, Holzkraftwerke, Müllverbrennung, Ersatzbrennstoffe: Sackgasse für echte Kreislaufwirtschaft. Das Koordinationstreffen für Bürgerinitiativen und NGOs fand am im Jahr 2008 im Hause der Patriotischen Gesellschaft, Hamburg, statt.
Informationen zur Veranstaltung